Ein be­son­de­res Erbe

Keyß­ler-Cra­ney-Stif­tung un­ter­stützt so­zia­le Pro­jek­te in der Re­gi­on

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Das verstorbene Stifterehepaar Dr. Hans und Anneliese Keyßler, geborene Craney. Foto: Keyßler-Craney-Stiftung

Dingolfing. (ml) Benachteiligten und kranken Kindern helfen – das hat sich die Keyßler-Craney-Stiftung auf die Fahnen geschrieben. Nicht zuletzt deswegen unterstützt die Stiftung auch Jahr für Jahr die Benefizaktion „Freude durch Helfen“, denn „so kommt ein Teil der Gelder den Kindern zugute, die nicht auf der Sonnenseite leben“, wie stellvertretender Vorstandsvorsitzender Gerhard Schmitt erklärt. Auch unterstütze man so Familien in der Region, die unverschuldet in Not geraten sind. Das sei ganz im Sinne der Stifter, dem verstorbenen Ehepaar Dr. Hans und Anneliese Keyßler, geborene Craney.

Dr. Hans Keyßler war ein hochangesehener Bürger der Stadt Landshut und viele Jahre als Chefarzt der Chirurgie am Krankenhaus Landshut-Achdorf tätig. In seiner Freizeit widmete er sich seiner großen Leidenschaft: einer Modelleisenbahn, die heute sogar in einem Museum ausgestellt ist. Anneliese Keyßler arbeitete als Juristin in einem großen Verlagshaus in München. Sie hatte ein Auge für Missstände, die sie stets zu beheben versuchte.

Stiftung unterstützt unter anderem Kinderheime

Schon zu Lebzeiten zeigte sich das große soziale Engagement des Ehepaars – so wurden sie zum Beispiel während ihrer Segelausflüge mit Freunden am Ammersee auf zwei Kinderheime aufmerksam, die seither jährlich mit einer Spende bedacht werden.

Auch unterstützt die Stiftung Organisationen wie Greenpeace und den Weißen Ring. Allen voran lag ihr Hauptaugenmerk aber schon immer darauf, benachteiligten und kranken Kindern zu helfen, was so auch in der Keyßler-Craney-Stiftung fortgesetzt wird. Die erfolgreichen und engagierten Eheleute hinterließen nach ihrem Tod ein besonderes Erbe, denn sie wollten ihr Vermögen in Form einer Stiftung der guten Sache widmen. So kümmern sich seither die Vorstandsvorsitzende Brigitte Craney-Kogel aus Mainz, der stellvertretende Vorsitzende Gerhard Schmitt aus Dingolfing und das Vorstandsmitglied Ursula Feldhahn aus Warngau darum, das Erbe und die Intentionen des Stifterehepaars aufrecht zu erhalten.

Ein großer Teil der jährlichen Spenden geht daher an Kinderheime oder Institutionen und Organisationen, die sich um kranke Kinder kümmern. Auch für Opfer von Gewalt setzt man sich ein, indem man zum Beispiel den Weißen Ring und die Bayerische Polizeistiftung unterstützt. Zudem stehen der Umwelt- und Tierschutz auf der Agenda und für Naturkatastrophen wird außerdem ein extra Fonds bereitgehalten.

Seit Jahren Unterstützung für Freude durch Helfen

Nicht zuletzt durfte sich durch dieses Engagement auch die Benefizaktion „Freude durch Helfen“ in den letzten Jahren über großzügige Spenden freuen, die benachteiligten Familien und Kindern aus der Region zugutekommen – ganz im Sinne des Stifterehepaars.

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2018 überreichte Regierungspräsident Rainer Haselbeck (Zweiter von links) dem Vorstandsteam um Vorsitzender Brigitte Craney-Kogel (Dritte von links), ihrem Stellvertreter Gerhard Schmitt (links) und Ursula Feldhahn die staatliche Anerkennungsurkunde. Seitdem unterstützt die Stiftung Jahr für Jahr zahlreiche Projekte. (Foto: Regierung von Niederbayern)