Ein an­ge­mes­se­ner Le­bens­abend ist das Ziel

Drit­ter Bür­ger­meis­ter und Se­nio­ren­be­auf­trag­ter Max Thoma hilft den äl­te­ren Mit­bür­gern

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Die Nachricht über den Erhalt der Spende freut Bürgermeistervertreter Max Thoma. Foto: Lisa Meier

Plattling. (lie) Gerade in der Adventszeit, erfüllt mit strahlendem Lichterglanz und weihnachtlichen Weisen, wenn süßer Duft von Plätzchen in die Nasen zieht und sich so mancher Wunschzettel auf den Weg zum Christkind macht, ist es für viele bedürftige Menschen nicht einfach, das Leben zu genießen.

Vor allem für finanziell schwächer gestellte Senioren, getroffen von einer schlechten Rentensituation oder von Krankheit, sind diese Wochen nicht leicht zu ertragen. Viele von Armut Betroffene, müssen nicht nur auf schöne Dinge verzichten. Viele können sich nicht einmal die einfachsten und normalsten Sachen leisten, die zum täglichen Leben gehören.

Die Mediengruppe Straubinger Tagblatt-Landshuter Zeitung wirkt solchen Situationen jedes Jahr an Weihnachten mit der Aktion „Freude durch Helfen“ entgegen. Der Plattlinger Anzeiger hat sich heuer entschlossen, die Geldspende Max Thoma zukommen zu lassen. Der dritte Bürgermeister ist zugleich der Seniorenbeauftragte der Stadt Plattling und kümmert sich rührend um „seine“ Senioren in der Heimat, welche in seinen Beratungsstunden im Büro des Kulturamtes Hilfe und Unterstützung finden.

„Wir haben genug Hilfesuchende“

Max Thoma freute sich sichtlich über die Nachricht, dass er die Spende erhalten wird, „welche bestimmt nicht für irgendwelchen Luxus ausgegeben wird“, wie er betont. „Wir haben genug Hilfesuchende in unserer Stadt und ich habe sehr wohl sinnvolle Verwendungen für das Geld“, sagt Thoma. Sei es für ein neues Elektrogerät, wenn das alte den Geist aufgegeben hat und sich eine bedürftige Seniorin kein neues kaufen kann. So, wie es erst kürzlich geschah, dass einer alten Dame das TV Gerät kaputt gegangen ist. „Ein TV Gerät zu haben, bedeutet, am öffentlichen Leben teilzuhaben“, wie Thoma erklärt.

Die Spende kann aber auch in Stromrechnungen oder Heizkosten fließen, die so manche Senioren nicht bezahlen können, weil sie mit ihrer kleinen Rente einfach nicht um die Runden kommen.

Ebenso kann sich der Bürgermeistervertreter vorstellen, Zuschüsse zum Lebensmitteleinkauf und Kleidung für Bedürftige zu investieren oder in eine neue Matratze, wenn die alte nach 50 Jahren verschlissen ist. „Ich versuche in jeder Hinsicht, den Senioren zu helfen und ich habe auch schon vielen helfen können“, sagt Max Thoma, der so gut es geht alles versucht, dass die alten, bedürftigen und hilfesuchenden Leute der Isarstadt Plattling einen angemessenen Lebensabend verbringen können.