Neues Ein­satz­fahr­zeug für Hel­fer vor Ort

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Redaktionsleiter Peter Kallus (3.v.r.) überreicht die Spende an Rettungsdienstleiter Markus Mühlbauer. Mit dabei waren auch Pfarrer Godehardt Wallner (3.v.l.), Helfer Rudi Ertl (r.) und Bürgermeister Stafan Achatz (l.). (Foto: Prem)

 

Redaktionsleiter Peter Kallus überreichte Spende von „Freude durch Helfen"

Bernried. (pr) Wieder rückten die Bernrieder „Helfer vor Ort" ihrem Ziel, der Neuanschaffung eines Einsatzfahrzeugs, einen großen Schritt näher. Zum wiederholten Male gab es eine großzügige Spende der Mediengruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung im Rahmen der Spendenaktion „Freude durch Helfen", so dass nun einer Neuanschaffung nichts mehr im Wege steht. Einen namhaften Betrag konnte jetzt Peter Kallus, Redaktionsleiter in Deggendorf (Regionalausgabe Donau-Anzeiger), im Bernrieder Pfarrheim den Verantwortlichen überreichen. Im Beisein von Bürgermeister Stefan Achatz und Pfarrer Godehardt Wallner, selbst Notfallseelsorger im Landkreis Deggendorf und ein Förderer der Helfer vor Ort, nahmen Rettungsdienstleiter Markus Mühlbauer und HvO'ler Rudi Ertl erfreut den Scheck entgegen. Seit der Gründung sind die Helfer vor Ort auf Spenden der Öffentlichkeit und der Unterstützung der Gemeinde Bernried angewiesen. Das aktuelle Einsatzfahrzeug der Helfer vor Ort hat nach 14 Jahren bereits eine Laufleistung von über 200.000 km erreicht und muss deshalb durch ein neues Einsatzfahrzeug ersetzt werden. Im Jahr 2017 rückten die Ersthelfer weit über hundert Mal zu Einsätzen aus, um vor Eintreffen des Notarztes und des Rettungsdienstes Erste Hilfe zu leisten. Angesichts dieser Zahlen war es für Redaktionsleiter Peter Kallus eine Genugtuung, dass sich der Donau-Anzeiger über die Verlagsgruppe an diesem Kraftakt der Ehrenamtlichkeit mit einem ordentlichen Zuschuss beteiligt. „Ich bin der Überzeugung, dass das Geld hier in Bernried gut angelegt ist und es für den Dienst am Nächsten verwendet wird", so der Redaktionsleiter. Dankesworte kamen auch von Bürgermeister Stefan Achatz und Pfarrer Godehardt Wallner, beide unterstützen ebenfalls die „Helfer vor Ort" wo es nur geht. Zudem war Bürgermeister Achatz früher selbst Vizebereitschaftsleiter beim BRK und weiß, was es heißt, dieses ehrenvolle Amt gewissenhaft auszuführen: "Diese Leute verdienen unsere Anerkennung." Seinen großen Dank sprach Markus Mühlbauer in seiner Eigenschaft als Verantwortlicher beim BRK an die Spender aus und zeigte sich sichtlich erfreut. Das neue Fahrzeug sei auch schon in Planung, so Mühlbauer weiter. Wie in fast allen Ehrenamtsbereichen ist aber auch der Rettungsdienst auf die freiwilligen Helfer angewiesen, die ihre Freizeit zum Wohle der Menschen opfern. Mit einem neuen Fahrzeug hoffte er, können vielleicht wieder neue Kräfte motiviert werden. Mit einer deftigen Brotzeit von Pfarrer Wallner wurde die Spendenübergabe zur Freude aller abgerundet.