Eine ge­nia­le Idee

Josef Stelzl über­reicht 68 000 Euro aus dem Strau­bin­ger Ad­vents­ka­len­der an „Freu­de durch Hel­fen“

Von Sophie Schattenkirchner

Der Adventskalender ist eine geniale Idee. Das findet nicht nur Straubings Oberbürgermeister Markus Pannermayr: In den vergangenen zwölf Jahren sind dadurch knapp 500 000 Euro für die Benefizaktion „Freude durch Helfen“ zusammengekommen. „Anfangs wussten wir noch nicht, ob das Konzept funktioniert“, erinnert sich Josef Stelzl, Vorsitzender des Vereins Straubinger Adventskalender und Christkindlmarkt-Organisator.

In der Vorweihnachtszeit 2018 sind 81 143 Lose zum Preis von je einem Euro für den Adventskalender verkauft worden. Nach Abzug der Lotteriesteuer gehen nun 68 000 Euro an „Freude durch Helfen“. Die größte Einzelspende an die Benefizaktion.

Insgesamt 435 000 Euro für „Freude durch Helfen“
Möglich gemacht haben das die zahlreichen Sponsoren und der unermüdliche Einsatz von Josef Stelzl. „Du bist wirklich schwer in Ordnung, Sepp“, lobte ihn Oberbürgermeister Pannermayr beim großen Abschlussessen der Aktion im Landgasthof Reisinger in Sossau.

Aber nicht nur das Ergebnis beim Adventskalender war ein Rekord: Insgesamt sind 2018 an die Weihnachtsaktion von „Freude durch Helfen“ 435 000 Euro gespendet worden. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es 360 000 Euro.

„Uns geht es aber nicht um Rekorde“, sagte Tagblatt-Verleger Prof. Dr. Martin Balle. Er bedankte sich bei den Sponsoren, die Freude daran haben, etwas zu geben. „Wir gieren wirklich nicht nach neuen Rekorden“, sagte Oberbürgermeister Pannermayr, „uns kommt es auf die Geste an.“

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Bei der Übergabe der 68 000 Euro aus dem Straubinger Adventskalender (von links): Oberbürgermeister Markus Pannermayr, Bürgermeister Hans Lohmeier, Kassier Ingbert Griesbauer, Rechtsanwalt Siegfried Markl, Verleger Prof. Dr. Martin Balle, Josef Stelzl, Sponsoren Stefan Schindlbeck und Fritz Brunner, Dr. Martin Kreuzer vom Adventskalender-Verein, Bürgermeisterin Maria Stelzl und Sponsor Albert Schindlbeck.